An der Generalversammlung 2018 wurde der Beschluss von 1935 fast einstimmig aufgehoben.

Nach einem Jahr intensiver Vorarbeit seitens der Initiatoren und der Unterstützer der „Initiative zur Rehabilitierung von Ita Wegman und Elisabeth Vreede“ konnte an der diesjährigen Generalversammlung am 24. März 2018 der Beschluss vom 14. April 1935 aufgehoben werden, durch den Ita Wegman und Elisabeth Vreede aus ihren Vorstandsämtern entfernt und ihnen die weiteren Wirkensmöglichkeiten in den Ihnen von Rudolf Steiner zugewiesenen Arbeitsfeldern in der Anthroposophischen Gesellschaft, der freien Hochschule und den Sektionen genommen wurde. Die Aufhebung erfolgte aufgrund eines Antrages, der von den Initiatoren gemeinsam mit dem Vorstand der „Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz“ gestellt worden war und von dem Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft, der Goetheanumleitung und der Konferenz der Generalsekretäre durch einen Unterstützungsantrag mitgetragen wurde. Mit dieser Aufhebung erfolgte ein weiterer Schritt sowohl im Sinne einer Rehabilitierung dieser beiden Persönlichkeiten als auch im Hinblick auf die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft zur Aufarbeitung ihrer Geschichte. Durch die Abendvorträge über Elisabeth Vreede (Frans Lutters) und Ita Wegman (Peter Selg) konnten die beiden Persönlichkeiten in ihrem Wesen und Wirken lebendig in der Versammlung anwesend sein. Möge es uns gelingen, ihre michaelischen Impulse wieder verstärkt zu ergreifen und für die Fortentwicklung unserer Gesellschaft und Bewegung fruchtbar werden zu lassen!

Indem im Laufe des Jahres über 1.600 Menschen weltweit durch Unterstützung der Initiative den Willen zur Aufhebung des Beschlusses durch ihre Unterschrift bekräftigt haben und diese Anzahl in etwa der Stimmenzahl entspricht, welche 1935 für den Ausschluss der beiden aus dem Vorstand votierten, kann das Bild einer wirklichen Ausgleichstat entstehen.

Trotz der überwältigenden Mehrheit, mit der der Beschluss aufgehoben wurde, blieben bei einzelnen Mitgliedern doch Bedenken (3 Nein-Stimmen und 17 Enthaltungen). Auch ist bisher lediglich die Rolle des Gesellschaftsorganes „Generalversammlung“ in den Blick genommen worden. Die Frage, welche Rolle und welche Verantwortung dem Gesellschaftsorgan „Vorstand“ für das damalige Geschehen zukam, bedarf der weiteren Forschungen und Veröffentlichungen, um in dem Heilungs- und Wandlungsprozess weiterschreiten zu können.

Wir möchten auch an dieser Stelle noch einmal allen von Herzen danken, die diese Initiative mitgetragen und begleitet haben!

Für die Initiative: Eva Lohmann Heck und Thomas Heck

Das zentrale Ziel der Initiative ist damit erreicht worden.

Worum geht es?

Diese Initiative möchte erreichen, dass an der Generalversammlung 2018 der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft ein Beitrag zur Rehabilitierung dieser beiden Persönlichkeiten erfolgt. Sie wurden aufgrund eines Beschlusses der Generalversammlung 1935, der zu Unrecht erfolgte und auf Missverständnissen, Verleumdungen und Unwahrheiten beruhte, aus dem Vorstand ausgeschlossen. An der Generalversammlung 2018 soll der Beschluss von 1935 aufgehoben werden und damit ein wesenlicher Beitrag zur Rehabilitierung geleistet werden.

Wenn Sie sich mit der Initiative verbinden wollen:

Es ist der Wunsch der Unterzeichner, dass – nach Möglichkeit in einem Zusammenwirken mit den Sektionen, die von Ita Wegman (Medizinische Sektion) und Elisabeth Vreede (Mathematisch-Astronomische Sektion) geleitet wurden –, zusätzlich zu den bereits für 2018 geplanten Tagungen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen zur Würdigung dieser Persönlichkeiten und ihrer Leistungen auch durch die Generalversammlung 2018 ein wesentlicher Beitrag zu ihrer Rehabilitierung geleistet werden kann, indem das damals geschehene Unrecht anerkannt und der Beschluss von 1935 aufgehoben wird.

Zum Selbstverständnis der Initiative

Die „Initiative zur Rehabilitierung von Ita Wegman und Elisabeth Vreede“ soll ein freier Zusammenhang von Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft sein, denen es ein Bedürfnis ist, dass mit der Aufhebung des Beschlusses von 1935 ein wesentlicher Beitrag zur Rehabilitierung an der Generalversammlung 2018 erfolgt. Auch ohne mit allen Einzelheiten dieser Schrift inhaltlich übereinzustimmen, kann jeder, der in dieser Initiative etwas Berechtigtes sieht, sich ihr durch Unterschrift anschliessen. Es entstehen daraus weder Rechte noch Pflichten. Jegliche Aktivität ist selbst zu verantworten. Für die Kommunikation untereinander kann sich ein Zentrum bilden. Vorläufige Kommunikationsadresse ist die im Impressum genannte Kontaktanschrift.   Durch Eintragung in die Liste bringen Sie zum Ausdruck, dass Sie eine Rehabilitierung der beiden Persönlichkeiten im Sinne der Initiative an der Generalversammlung 2018 der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft befürworten. Auch die Unterstützung von Nicht-Mitgliedern der AAG ist herzlich willkommen. By inclusion in the list, you express your support for a rehabilitation of these two personalities in the spirit of this initiative for the 2018 General Meeting of the General Anthroposophical Society at the Goetheanum. The support of non-members of the Society is also warmly welcome.

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